PocketBook präsentiert 8“ e Ink Reader InkPad

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Mit dem PocketBook InkPad präsentiert PocketBook einen 8“ e Ink Reader. Eine Größenklasse, die bisher im eBook Reader Bereich keinen wirklichen Erfolg hatte, ob dies am spärlichen Reader Angebot lag oder nicht die entsprechende Nachfrage vorhanden ist, wird die Zukunft zeigen.

Das 8“ Display des PocketBook InkPad hat eine Auflösung von immerhin 1.600×1200 Pixel, was ein scharfes Schriftbild verspricht. Zum Einsatz kommt aber nicht die neueste e Ink Carta Display Technologie wie beim Tolino Vision und beim Kindle Paperwhite, sondern die e Ink Pearl Technologie, wie sie in den meisten Reader heute eingebaut ist. Trotzdem verspricht die Auflösung ein recht scharfes Textbild.

Mit 350 Gramm wiegt der PocketBook InkPad fast das doppelte etwa der Tolino Vision und damit eher auf Tablet Niveau. 350 Gramm sind durchaus spürbar, von daher alleine dürfte der PocketBook InkPad eher ein Zusatzgerät als ein Hauptlesegerät sein.

Schneller Prozessor, nett: Text-To-Speech und MP3 Support

Mit Wifi, Touchscreen und Frontbeleuchtung ist das PocketBook InkPad, welches in sehr schönem Tablet – ähnlichen Design gestaltet ist, auf der Höhe der Zeit. Die Frontbeleuchtung lässt sich über einen speziellen Sensorbereich oberhalb des Bildschirms direkt regeln.

Nett finden wir, dass trotz Touchscreen auch seitliche Blättertasten vorhanden sind. Sehr gut aufgestellt ist man mit einem 1 GHz Prozessor und 512 MByte RAM – diese Werte versprechen eine flotte Bedienung bei einem eBook Reader. Auch der Tolino Vision profitiert deutlich von seinem 1 GHz Prozessor im Vergleich zum Tolino shine.

Ein nettes Feature, und heute in nicht mehr sehr vielen Readern anzutreffen, sind Text-To-Speech und MP3 Support. Somit ist auch Musik hören, Vorlesen und sicherlich auch Hörbücher ein durchaus willkommenes Extra.

4 GByte interner Speicher bietet viel Raum für eBooks. Wer mehr braucht, der kann den Speicher um bis zu 32 GByte erweitern mit MicroSD Karten.

Erhältlich soll der PocketBook Inkpad ab Juni sein, der Preis soll bei 189 Euro liegen.

Unsere Meinung zum PocketBook InkPad:

Von den technischen Werten her verspricht der PocketBook InkPad Reader einiges. Trotzdem glauben wir eher, dass dieser Reader eher ein Nischenprodukt bleiben wird. Mit dem Preis von 189 Euro und dem Gewicht von 350 Gramm bekommt man mittlerweile schon sehr gute Tablets. Diese haben zwar den Nachteil, dass die Akkulaufzeit deutlich schlechter ist und auch die Lesbarkeit im Außenbereich ungünstiger ist, dafür aber bieten diese Farbdarstellung plus all die anderen Möglichkeiten eines Tablets.

Bei normalen Unterhaltungs – eBooks reichen 6“ völlig aus, zudem ist das Gewicht und der Preis von Readern dieser Größenordnung deutlich besser. Bei PDF Anzeige und allen eBooks, die nach einem größeren Display verlangen, wäre ein 8“ Reader natürlich im Vorteil. Die Frage ist nur, wie oft der Normalnutzer hierfür Bedarf hat, sodass er einen zusätzlichen eBook Reader dieser Größenklasse tatsächlich benötigt. Für die wenigen Male reicht dann ein Tablet. Von daher erwarten wir, dass das Produkt, so interessant es auch sein mag, ein Nischenprodukt

Aber vielleicht liegen wir hier falsch, was wir den Anbieter natürlich gönnen würden, das dass PocketBook InkPad durchaus interessant aussieht.

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