Kindle Paperwhite 3 – erster Eindruck (kurzer Test)

Kindle Paperwhite Seit gestern kann der neue Kindle Paperwhite vorbestellt werden (Auslieferung ab 30. Juni 2015). Ein hochauflösendes Display mit einer Auflösung wie beim Kindle Voyage, eine neue Schrift und viele Änderungen bei der Schriftsetzung sind die dominierenden Neuerungen.

Hier unser erster Eindruck, der sich auf die Äußerlichkeiten und das Display des neuen Kindle Paperwhite 3 konzentriert. Da wir das Testgerät ja auch erst seit wenigen Stunden haben, benötigen die neuen Darstellungsfeatures der Software inklusive neuer Schrift und Silbentrennung etwas länger. Auf unserem Testgerät ist bereits die neue Software mit der neuen Schrift Bookerly als Vorabversion installiert. Diese wird bei den ersten Geräten, die ab 30. Juni ausgeliefert wird, wohl noch nicht auf dem Kindle Paperwhite 3 installiert sein, aber wohl sehr zeitig dann als Update ausgeliefert.

Kleine Details beim Gehäuse des neuen Kindle Paperwhite 3

Optisch hat sich der Kindle Paperwhite 3 gegenüber dem Kindle Paperwhite 2 nur wenig verändert. Das Gehäuse hat die gleichen Maße und auch das gleiche Gewicht, also nach wie vor doch spürbar schwerer als andere Reader inklusive des Voyage.

Kleinere Details gibt es aber schon, sieht man mal von der eher unwichtigen anderen Farbgebung des Kindle Logos ab, ist die Oberfläche beim neuen Kindle Paperwhite etwas strukturierter. War der Kindle Paperwhite 2 eher glatt, so hat der neue Kindle Paperwhite 3 doch eine spürbare Textur und gefällt an dieser Stelle doch deutlich besser.

Beeindruckend präsentiert sich die neue Schrift „Bookerly“. Diese sorgt für eine hervorragende Lesbarkeit, bei der das Auge quasi an der zu lesenden Zeile klebt. Die Schrift ist sehr kompakt, sehr fein und sehr präzise ausgerichtet. Man kann unter jede Zeile praktisch einen Strich ziehen. Um mit der Schrift Baskerville auf dem vorherigen Paperwhite die gleiche Klarheit zu erreichen, muss man den Zeilenabstand auf Maximum stellen, während bei Bookerly diese Klarheit und feine Ausrichtung bereits bei mittlerem Zeilenabstand erreicht werden kann. Kombiniert man dies mit der hohen Auflösung des neuen Paperwhite. So ergibt sich ein extrem gutes Leseergebnis. Sehr gelungen und durchaus beeindruckend.

Das Display des Kindle Paperwhite 3: kein Farbverlauf, fast perfekt ausgeleuchtet

Kindle Paperwhite 3

Wer schon einen Voyage in den Händen hatte, der weiß, dass gerade beim längeren Lesen der anfangs nicht immer offensichtlich große Unterschied bei der Textschärfe sich positiv auswirkt, die Augen ermüden weniger. Nun kommt auch der Kindle Paperwhite in seiner neuesten Version in diesen Genuss und der Unterschied ist sichtbar und spürbar. Dies in Kombination mit der tollen Schrift macht Spaß.

Die Hintergrundfarbe unterscheidet sich bei unserem Modell recht deutlich vom Vorgänger. Denn diese tendiert nun zu einem wärmeren weiß, mit einem eher beigefarbenen Hintergrund während der Vorgänger eher kalt weiß war. Dadurch wirkt das Lesen beim neuen Paperwhite nach unserem Geschmack deutlich natürlicher. Es wird eher der Eindruck von Papier vermittelt, was auch im Endeffekt und auf Dauer angenehmer für das Auge ist als das eher kalte Weiß des Vorgängermodells. Für uns eine klare Verbesserung, auch wenn natürlich nicht garantiert werden kann, dass es auch zu Produktionsschwankungen kommen kann, welche dies beeinflussen.

Es gibt auf unserem Testgerät des Kindle Paperwhite keinerlei Farbverlauf, auch keinen, den man sich einbilden könnte. Die Ausleuchtung ist praktisch perfekt, sieht man – wegen des versenkten Displays – leichten Lichthöfen am unteren Rand ab. Diese sind aber minimal, aber etwas deutlich als beim Kindle Voyage mit seiner planen Oberfläche.

Soweit der erste Eindruck, der wohl schon aufzeigt, dass der neue Kindle Paperwhite bei uns gut ankommt und überzeugt. Er hat nicht ganz den Charme des leichteren und handlicheren Kindle Voyage, aber er bietet eine spürbare Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell. Das Display ist deutlich besser. Der Text schärfer. Die Hintergrundfarbe angenehmer und die Ausleuchtung noch mal verbessert. Über die nächsten Tage werden wir den neuen Paperwhite 3 noch mal intensiver testen und einen ausführlichen Testbericht einstellen plus einiger Produktbilder bzw. Vergleichsbilder.

Kindle Paperwhite 3 – Neukauf, Update?  Unsere Meinung

Ob sich ein Neukauf lohnt, wenn man schon einen Paperwhite 2 hat, kann man nicht so einfach sagen. Grundsätzlich würden wir es bejahen, da das Display doch noch mal deutlich angenehmeres Lesen ermöglicht. Einen Kauf für alle, die noch keinen Paperwhite haben, aber einen möchten, kann man auf jeden Fall empfehlen. Hier lohnt sich auch die Mehrausgabe gegenüber dem ja noch erhältlichen Kindle Paperwhite 2. Der Unterschied ist spürbar und wird sich gerade bei längerem Lesen auch angenehm auf die Augen auswirken.

Kann man mit den vergleichsweise geringen Werbehinweisen beim Kindle Paperwhite 3 leben, dann gibt es diesen für den für die Qualität sehr guten Preis von 119 Euro und die sind ganz klar sehr gut angelegt.

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© Produktbilder Kindle Paperwhite 3 – Amazon

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