Tolino shine: der 2. Blick

Knapp 7 1/2 Monate ist der Tolino shine nun auf dem Markt, was uns wert ist, einen zweiten Blick auf diesen Reader zu werfen, der anfangs von manchen höchst skeptisch, von anderen höchst erwartungsvoll, begrüßt wurde. 7 1/2 Monate, in denen der tolino shine gut 30% des Marktes für sich erobert hat und offensichtlich dann doch sehr gut von vielen Kunden aufgenommen wurde. Liest man Foren, so tummeln sich hier natürlich oft die Kritiker, liest man aber Rezensionen, so stellt man doch eine überwiegende Zufriedenheit der Kunden fest. Allen wird man es niemals recht machen und ganz ehrlich, manche meckern halt auch einfach gerne, es bleibt aber der Fakt, dass die Marktanteile und die Rezensionen klar für das Gerät sprechen.

Das Tolino Design: komfortabel lesen

tolino shineDas Design wurde von dem einen oder anderen kritisiert, gar als DDR-Modell bezeichnet, tatsächlich ist Design aber einfach Geschmackssache und besonders die Form mit dem langen Hals führt beim Tolino zu einer enormen Ergonomie beim Lesen. Endlich ein Reader, bei dem man einfach weiß, wohin mit seiner Hand und den Fingern. Manch anderer Reader mit seinen knapp bemessenen Rahmen um das Display macht einem das Lesen dann doch wesentlich unkomfortabler und der Tolino lässt sich zudem recht komfortabel mit nur einer Hand links oder rechts lesen. An dieser Stelle kann man ein klares Sehr gut dem Reader zusprechen.

Die Beleuchtung begeistert, der Tolino bietet mit einer der gleichmäßigsten Beleuchtungen unter allen eBook Readern, die über eine solche Funktion verfügen. Glücklicherweise ist auch ein Bug der Anfangszeit behoben, bei dem die Beleuchtung ab einer bestimmten Marke einen deutlichen Sprung machte. Dieses Problem wurde softwareseitig behoben. Bei der Beleuchtung auch ein klares Sehr gut, zumal die Beleuchtung des tolino auch nicht allzu akkufressend ist und bequem ein- und ausgeschaltet werden kann. Das Schriftbild ist gut und scharf, auch wenn es Reader gibt, die hier noch einen Tick besser sind, was aber vor allem auch an den verwendeten Schriftarten liegt, weniger am Display, welches zeitgemäß ist und sehr kontrastreich. Nur weniger Nutzer werden hier sicherlich beim Tolino Kritikpunkte finden. Das von manchen als Flackern empfundene Problem, welches bei eBook Readern mit elektronischer Tinte bauartbedingt nun mal auftritt, soll beim neuen Tolino (Oktober 2013 Modell) auch reduziert sein, dank neuer e Ink Technik. Aber allgemein ist dies kein Tolino Problem, sondern einfach ein Problem der Technik an sich.

Tolino Software: stabil, im Umfang gewachsen

Tolino WörterbuchDie Software: ja, die wurde, auch von uns, zu Recht bemängelt, denn die war anfangs sehr sparsam. Mittlerweile hat sich dies glücklicherweise geändert, sind mit den Updates nunmehr auch Notizen, Wörterbücher oder auch Sammlungen sowie diverse andere Extras hinzugekommen. Für den Normalleser sicher ein mehr als ausreichender Softwareumfang mittlerweile. Ein weiterer Pluspunkt der Tolino Software ist, dass diese unglaublich stabil ist, persönlich hatten wir bisher keinen einzigen Absturz, da hatten wir auch schon andere Reader in der Hand. Beim Lesen normaler eBooks werden die wenigsten Leser beim Tolino jemals größere Probleme feststellen können und der Funktionsumfang wird auch für die meisten absolut ausreichend sein. Zu viel ist auch nicht immer gut. Nicht so gut, und daran hat sich auch trotz der Updates nichts geändert, ist der Umgang mit PDF, dafür ist der Tolino nicht sonderlich geeignet, aber auch nicht wirklich primär gedacht, aber die Entwickler könnten hier dennoch einiges besser machen. Software – seitig der einzig große Schwachpunkt, der verblieben ist.

Kritisiert wurde in Foren, dass die Anzahl der Updates nicht so häufig wäre, wie versprochen. Unseres Erachtens nach könnten aber zu häufige Updates nicht so Technik – affine Nutzer auch überfordern, zudem ist nach unserer Meinung ein ausgereiftes Update besser ist als ein zu hektisch entwickeltes und dann auch noch vorschnell verteiltes. Die Stabilität des Tolino spricht hier klar für das Vorgehen der Anbieter und gegen die Ungeduld einiger weniger.

Die Anbindungen an die Plattformen haben die Tolino Anbieter wohl auch mittlerweile ganz gut im Griff und die Informationspolitik wurde auch verbessert. Sicherlich wäre es noch schöner man könnten noch leichter auch andere Shops einbinden als nur den Shop, wo man seinen Tolino gekauft hat, aber hier muss man wohl auch den kommerziellen Interessen der jeweiligen Anbieter Respekt zollen, zumal ein Download über den eingebauten Browser oder das Überspielen vom PC sicher kein Problem ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die sehr gute Akkulaufzeit des Readers, denn man wirklich selten aufladen muss.

Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich der Tolino einen festen Platz auf dem Markt erobert (aktuell Nr. 2), seine gute Hardware, Haptik und die Stabilität seiner Software überzeugen und machen den Tolino so zu einer guten Wahl oder Option.

Den Tolino shine findet bei folgenden Anbietern:

Werbung

Heiße Bestseller als eBook

Verwandte Themen:


 

 

Sorry! Unser Kommentarfunktion ist vorübergehend geschlossen.