Lohnt der kleine Kindle?

Auch wenn das Augenmerk bei Amazons Neuvorstellung bei vielen Anwendern eher in Richtung Kindle Oasis oder zu den neuen Fire HD Tablets geht, so ist auch der kleine Einstiegs – Kindle einen Blick wert und vor allem die Frage, ob und für wenn. Was den meisten sicherlich zunächst mal auffällt, ist zunächst mal, dass sich der Preis erhöht hat.

Neuerungen beim kleinen Kindle

Dafür bekommt man nunmehr auch eine Touchscreen Bedienung, was schon ein großer Fortschritt ist. Jeder,d er Touchscreen Geräte im Haus hat und auch den kleinen Kindle Vorgängermodell, der wird sicherlich sich schon dabei ertappt haben, wie er versucht hat, das Gerät per Finger auf dem Display zu steuern. Das ist einfach intuitiver und schneller. Touchscreen bedeutet klar einen Mehrwert.

Dau bekommt der neue Kindle auch doppelt so viel Speicher (4 GByte statt 2 GByte). Bei Kindle durchaus erwähnenswert, da er im Unterschied zu den meisten anderen eBook Readern keinen Slot für MicroSD Speicherkarten hat. Der jeweilige Speicher ist also nicht erweiterbar. Nun bietet zwar Amazon unbegrenzten Cloud Speicher für bei Amazon gekaufte Kindle eBooks, sodass die Speicherfrage nicht ganz so dramatisch ist, trotzdem lieben es viele ihre eBooks auf ihrem Gerät zu haben plus, dass man doch vielleicht nicht überall Internet zur Verfügung hat oder nicht auf eine Weise, die eine unbedenkliche Nutzung erlaubt.

Der nächste wichtige Fortschritt ist der schnellere Prozessor, denn nun werkelt ein 1 GHz Prozessor im Kindle, was die Nutzbarkeit durchaus angenehmer macht.

Ebenso verkündet Amazon, dass der keline Kindle auch von Software Fortschritten profitieren soll, die bisher weitgegend dem Paperwhite bzw. jetzt auch Voyage vorbehalten blieben. Durchaus auch ein Mehrwert.

Nichts geändert hat sich beim Display, aber ganz ehrlich der einfache Kindle – paar Pixel mehr oder weniger – hat ohnehin ein sehr gutes Display und Textschärfe. In der Realität sind für das Auge des Betrachters auch höher auflösende e Ink Display nicht wirklich Welten besser.

Größter Nachteil ist aber die fehlende Beleuchtung, gerade jetzt, wenn die Tage wieder dunkler werden. Perönlich könnte ich ohne nicht mehr. Dies war aber auch bereits beim Vorgänger so.

Neuer Kindle mit Mehrwert, aber…

Nach unserer Meinung bringt der neue „kleine“ Kindle durchaus Mehrwert, aber nicht genau Mehrwert um 30 Euro mehr zu bezahlen. Denn für 20 Euro mehr bekommt man bereits einen beleuchteten Tolino shine und für 30 einen Kindle Paperwhite. Die Mehrausgabe lohnt nach unserer Meinung.

79 Euro für alle, die Werbeeinblendungen in Kauf nehmen können, sind aber ein gerechtfertigter Preis. Schön wäre natürlich, wenn 79 Euro ohne Werbung der Standardpreis wäre.

Unseres Erachtens nach lohnt der kleine Kindle auf jeden Fall aber als Zweit Reader und für alle, die nur gelegentlich digital lesen oder erst mal reinschnuppern möchten. Beleuchtungstechnisch kann man sich natürlich immer irgendwie behelfen. Grundsätzlich ist der kleine Kindle aber ein technischer sehr feiner Reader, dem Amazon durchaus gute Extras gegönnt hat, die auch einen gewissen Mehrpreis wert sind.

Amazon hat es eigentlich ganz geschickt gemacht, denn da der Kindle Voyage ja eher, angesichts des Preises die Hardcore eBook / Lesefans anspricht, der kleine Kindle halt doch gewisse Einschränkungen hat, erscheint der Kindle Papwhite im Hinblick auf Preis-/Leistung nun eher noch attraktiver, obwohl der Kindle Voyage schon überraschend erfolgreich gestartet ist. Persönlich würde ich eher zum Kindle Paperwhite greifen und genau dies werden sicher viele machen, die goldene Mitte wählen, Marketing – strategisch sicher auch so angedacht ;)

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